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> >[.......]
> >
> > Und letztendlich doch nur alles „für die anderen tun zu wollen“,
> > worin
> > unterscheidet sich das z.B. vom „Religionsversprechen“, daß der
> > Mensch
> > nur glücklich sein kann, indem er „freiwillig Gott dient“?
>
> Hm, also leben und leben lassen könnte man auch sagen. Frei nachdem
> Motto, was stört es mich was der Andere glaubt…..
>
> Wäre natürlich spitze, wenn es nur so einfach wäre……denn jetzt
> kommt das große Aber:
> [...]
Mir kommt dabei auch immer der Gedanke hoch, dass „Leben und Leben
lassen“ eben _nicht_ funktioniert, da -ob wir nun wollen oder nicht-
unsere Welt durch gegenseitige Interaktion gekennzeichnet ist, und
jeder durch seine Lebensweise die Umwelt (also auch die der
Mitmenschen) beeinflusst/veraendert. Ob dieses dadurch geschieht, dass
man seine Lebensweise nach einer religioesen Einstellung gestaltet,
oder einfach nur so blind vor sich hinlebt, ist natuerlich egal.
Problematisch ist jedoch ganz allgemein die Auffassung, dass es im
Leben derart einfach einhergeht, dass man getrieben von einigen
(wenigen) Grundregeln (die dann auch noch „falsch“ sein koennten,
worueber man aber ja leider nicht mehr reflektiert) leben kann.
Ich denke, ein jeder hat nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht
sich Gedanken ueber die Umwelt (nicht nur im oekologischen Sinne) und
seine Stellung darin zu machen. Dies wird durch solche
meinungsmachenden „Werbekampagnen“ meiner Ansicht nach nicht unbedingt
gefoerdert, sondern eher unterdrueckt.
CU Till