leben und leben lassen, so gut es geht… – Klicken Sie hier, um eine persönliche Be…
Februar 21, 2008
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> >[.......]
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> > Und letztendlich doch nur alles „für die anderen tun zu wollen“,
> > worin
> > unterscheidet sich das z.B. vom „Religionsversprechen“, daß der
> > Mensch
> > nur glücklich sein kann, indem er „freiwillig Gott dient“?
> >
> >
> > Greetz
>
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> Hm, also leben und leben lassen könnte man auch sagen. Frei nachdem
> Motto, was stört es mich was der Andere glaubt…..
Nein, wenn es um die Beurteilung von Vorgängen geht würde ich dazu eher
sagen: Man muß schauen was sich tut, unabhängig davon „wer welche
Fahne“ dabei hochhält
.
Ich habe mit obigem Satz u.a. gemeint, daß der Glaube für viele
tatsächlich eine Qualle von Kraft und antrieb ist und somit MUß die
Aktion gar nicht unbedingt böse gemeint sein (so wie ursprünglich vom
Standart-Paranoiden nunmla angenommen werden muß).
> Wäre natürlich spitze, wenn es nur so einfach wäre……denn jetzt
> kommt das große Aber:
Moment. Wie „einfach“ etwas ist, das liegt in dem Falle vielleicht
nicht einfach nur am Auge des Interpreteurs?
Wäre ja auch eine Möglichekeit…
> Sollten solche Menschen an die Macht kommen bzw. einen gewichtigen
> Fuß
> in die Politik bekommen (ich denke z.B. an die PBC „Partei der
> bibeltreuen Christen“) hat der jenige der sich nicht deren
> Vorstellungen von Sitte und Moral unterordnen will ein gewaltiges
> Problem, da dann gegen neu erlassene Gesetze verstoßen wird.
Nun, das beste Beispiel dafür was passiert, wenn religiöse Dogmatiker
an die Macht kommen haben uns imho die Taliban gegeben.
Und glaube mir, die sind nicht deswegen an die Macht gekommen weil sie
eine kostenlose Bücheraktion gemacht haben…
> Es ist nicht das Problem, daß jemand „freiwillig Gott dient“
> sondern,
> daß dieser jemand im Dienst an Gott auch die Missionierung von
> „Ungläubigen“ oder noch besser den Schutz dieser „Ungläubigen“
> versteht
Das ist auch noch nicht das Problem.
Das Problem ist, WIE er das macht. Und wenn er es gut macht und den
Menschen dabei tatsächlich hilft, wieso soll er dann keinen Erfolg
dabei haben dürfen?
Wenn das WIE allerdings in religiöser Bevormundung besteht und es nur
um die „Missionierung mit allen Mitteln“ geht, dann ist es allerdings
ein riesiges Problem.
> und diese wird zur Not auch erzwungen bzw. durch Sanktionen
> erreicht,
> denn es ist ja zum Wohl dieser Leute. Mir drängt sich hier das Bild
> der
Nein, nicht automatisch und nicht unbedingt in jedem Fall…
> Schafherde auf, wo der Schäfer lenkt und denkt für die Schafe, ach
> ja
> da gibt es dann noch den Hütehund, der dafür sorgt, daß wenn ein
> Schäfchen aus der Reihe tanzt, es sehr schnell in den Schoß der
> Herde
> zurückgeführt wird.
>
> Kurz gefaßt „Dienen“ können sie soviel sie wollen und damit
> glücklich
> werden auch, sobald sie aber ihre Ansichten anderen zwangsweise
> überstülpen wollen hört bei mir der Spaß auf.
Nein, Du hast da imho einiges übersehen.
Ich habe u.a. ausgedrückt, daß es sowieso nur Diener, Sklaven und
Süchtige gibt.
Wenn Du einmal selbst große Besitztümer zu verwalten hast und/oder
viele Leute anführen mußt (und vor allem wenn Du bedenkst, WIE Du es
dazu gebracht hast), dann wirst Du sicher verstehen, was ich gemeint
habe
.
> bombjack
Greetz